Provisorium an der Wupperbrücke

Vielen Spaziergängern, Joggern oder Fahrradfahrern bleibt nun ein großer Umweg erspart: Am Samstag, den 31. März wurde auf Initiative der CDU Hückeswagen im Beisein des Hückeswagener Bürgermeisters Uwe Ufer ein kurzes Wegstück zwischen der alten Fabrik Rafflenbeul und der Wupperbrücke freigegeben. Tatkräftig packten die Christdemokraten aus der Schloss-Stadt an. Massen von Grünschnitt waren auf dem kleinen Stück abgelagert worden und mussten in mühevoller Arbeit zur Seite geräumt werden. Vom Bauhof wurde später zwecks besserer Befestigung altes Fräsgut aufgebracht . Am 5. April schließlich war alles fertig und die Osterspaziergänger konnten den Weg neu erobern.

Hintergrund: Durch die Sperrung der Ernst-Müller-Brücke war der Rundweg um die Vorsperre abgeschnitten. Auch bekannte Sportveranstaltungen wie der traditionsreiche Triathlon des ATV Hückeswagen waren gefährdet. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Horst Schreiber hatte schließlich die rettende Idee. Er schlug vor, einen uralten Privatweg, der schon vor dem Bau der Talsperre existierte, wieder zu öffnen. Das Problem bestand nun darin, den Besitzer dazu zu bewegen, einer vorübergehenden Benutzung zuzustimmen. Das Teilstück gehört der Firma Trabus Immobilien.

Es gelang: Die Stadt musste an den Besitzer jedoch einige Zugeständnisse machen. Sie wird die Haftung übernehmen, falls einem Spaziergänger dort verunglückt. Auch ist die Nutzungsgenehmigung auf zirka sechs Monate befristet, danach wird der Weg wieder abgesperrt. Der Bürgermeister forderte den Wupperverband nochmals auf, die alte Brücke innerhalb dieser Frist zu sanieren oder eine neue bauen.

Text: N. Bangert, Fotos: R. Vesper

2007-04-11