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Der Bruchwasserläufer ist ein Brutvogel der Nadelwald- und Tundrazone Eurasiens. Dort kommt er von Schottland bis Ost-Sibirien vor. Er überwintert im südlichen Mittelmeerraum, in Afrika und im südlichen Vorderasien. Auf seinem Zug ins jeweilige Gebiet kommt er zwischen April und Mai, sowie zwischen Juli und September durch das Binnenland und ist dort an flachen Seeufern, auf überschwemmten Wiesen und auf Schlickflächen zu finden.
Mit einer Größe von etwa 19 bis 21 cm ist der Bruchwasserläufer knapp starengroß. Wie der Flussuferläufer wippt auch er mit seinen Hinterkörper - allerdings nicht so oft. Oberseits ist der Vogel hell, die Brust undeutlich grau gefleckt. Unterseite und Bürzel sind weiß. Über dem Auge hat er einen dunklen Streifen. Die Beine sind lange und gelbgrün, die Flügelunterseiten hell. Beim Flug überragen die Zehen den Schwanz deutlich.
Das Nest baut der Bruchwasserläüfer meist am Boden. Das Paar brütet und führt die Jungen gemeinsam.
Zu seiner Nahrung gehören Insekten, kleine Krebstiere und Süßwasserschnecken, nach denen er im Boden stochert. Die Camargue und das Ebrodelta sind wichtige Rast- und Mauserplätze dieses Vogels.
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