Brücke

Der Blick auf die Wupper erfolgt heute von der im Jahr 1956 gebauten Wupperbrücke auf der Rader Straße. Davor verlief die Brücke in einem etwas anderen Winkel über den damals noch unbefestigten Fluß, dessen Befestigung in den 70er-Jahre erfolgte.
Das rechte Gebäude im Vordergrund ist die Gasthaus Alois Schwick “Zur Brücke”. Seit mindestens 1920 existiert diese Gaststätte. Im Jahre 1969 oder 1970 pachtet ein Geselle des Radevormwalder Metzgers Franz Mattern, der in Brücke eine Filiale eröffnete, die Gaststätte.

5 Alte Postkarte “Wupperpartie”

Im Jahre 1973 gab es Vorgänge, die dort einen Polizeieinsatz erforderlich machten, es wird von illegalen Arbeitskräften berichtet, die in einem Nebengebäude untergebracht wurden. Im Zuge der Begradigung und Befestigung der Wupper ab dem Jahr 1974 wurde die Gaststätte abgerissen.
Der große Schornstein im Hintergrund stand auf dem Gelände der Sanitärfirma Burghoff, dessen Firmensitz sich heute in Kobeshofen befindet.
Die Fabrikgebäude ganz im Hintergrund sind von der Firma Rafflenbeul & Söhne.
Das barackenartige Gebäude auf der linken Seite ist ein Nebengebäude der ehemaligen Bäckerei an der Rader Straße.

Heute wird die Ansicht vom großen Gebäude der Firma Pflitsch dominiert. Weiterhin markant sind die beiden Kunstfiguren, die am befestigten Uferrand im Rahmens des Projekt “Kunstfluss Wupper” installiert wurden.

Quellen:
1) Friedel Schmitz, 42499 Hückeswagen vom 2.3.2004
2) Hückeswagen – ein Blick in die Vergangenheit, Seite 58, 59

5   Ansicht im Jahr 2004 (Foto: Norbert Bangert)