

Kormoran (Phalacrocorax carbo)
Mit etwas über 90 cm ist der Kormoran etwas größer als eine Gans. Sein Name geht auf corvus marinus, d.h. Meerrabe, zurück. Während die erwachsenen Tiere ein schwarzes Gefieder besitzen, sind die Jungtiere dunkelbraun gefärbt.
Die Hakenspitze am Schnabel ist hilfreich bei der Jagd auf seine Hauptnahrungsquelle - den Fischen. Mit 500 g Fisch am Tag macht ihn das nicht unbedingt zu den Freunden unter den Anglern.
Der Kormoran ist ein geselliger Vogel, der mit seinen Artgenossen an einem gemeinsamen Schlafplatz übernachtet. An der Wuppertal-sperre sammelten sie sich für eine Weile im Wiebachtal. Über 50 Kormorane wurden dort gezählt.
Ihre Horste bauen sie auf Bäumen in Ufernähe. In den Niederlanden und in Dänemark gibt es Brutkolonien von über 1000 Tieren.
In Deutschland breitet er sich auch immer weiter aus und versucht Kolonien zu bilden.
Der Wupperverband ist übrigens dankbar für jeden Hinweis über den Aufenthaltsort dieser geschützten Tiere.
Noch heute wird der Kormoran in China zum Fischfang benutzt. Dazu bekommt er einen Ring um den Hals, damit er die Fische nicht schlucken kann.
3 Der Kormoran hat kein Wasser abweisendes Gefieder. Deshalb muss er es nach jedem Tauchgang trocknen.
2008-02-16
