Lachmöwe (Larus ridibundus)

Ab etwa Mitte März treffen die Lachmöwen an ihrem Brutplatz ein. Die männlichen Vögel besetzen kleine Territorien, die der Paarbildung dienen. Das Weibchen wählt jedoch den Nistplatz, der schließlich von beiden verteidigt wird. Innerhalb einer kolonie erfolgt die Eiablage fast zeitgleich. Damit ist der Tag des Schlüpfens ebenfalls fast identisch, was bei der gemeinsamen Feindabwehr von Vorteil sein dürfte.

Lachmöwen zeigen dem Menschen gegenüber eine geringe Scheu und sind bei der Auswahl ihrer Nahrungsmittel nicht besonders wählerisch.

Die Lachmöwe ist die häufigste der kleinern Möwen und wird zwischen 35 und 40 cm groß. Sie ist von Noirdwesteuropa bis Ostsibirien verbreitet, in Mitteleuropa hauptsächlich an den Küsten und in tieferen Lagen.

An der Wuppertalsperre ist sie unter anderem im Bereich der Kläranlage in Hückeswagen, in Kräwinklerbrücke und in Krebsöge anzutreffen.

Die Fotos zeigen die Lachmöwe mit schokoladenbrauner Gesichtsmaske - in ihrem Prachtkleid, dass sie vom Frühjahr bis in den Herbst tragen. Im Winter ist der Kopf hell mit dunklen Flecken am Auge. Der Schnabel und die Beine sind bräunlich orange.
Jungvögel tragen eine braune Armflügelbinde und eine scharf abgesetzte, schwarze Schwanzendbinde.

Tagsüber sind die Lachmöwen oft weit vom Wasser entfernt auf Wiesen und frisch gepflügten Äckern unterwegs und kommen erst bei Einbruch der Dunkelheit zu ihren Schlafplätzen am Wasser zurück.
Sie überwintert in ganz Mitteleuropa und ist in unseren Breiten ein Standvogel oder Kurzstreckenzieher.

2007-04-25