Reh (Capreolus capreolus)

Das Reh kommt rund um die Wuppertalsperre auf Feldern, Wiesen und im Wald vor. Allerdings ist es ziemlich scheu. Das dämmerungsaktive Tier hört, läuft, springt und schwimmt sehr gut. Zur Brunftzeit legt es ein ausgeprägte Territorialverhalten an den Tag. Als Droh- und Warnlaut dient ein kurzes Bellen.
Das Geweih des Bockes ist unten wulstig, stark geperlt und hat bis zu drei Enden pro Stange. Er wirft sie im Oktober/November ab. Bereits im Januar kommt das neue Geweih.
Zur Nahrung gehören neben Gras, Kräutern und Trieben auch Früchte und Pilze.
Die Paarung erfolgt im Juli und August oder im November und Dezember (Nachbrunft). Nach der Befruchtung im Sommer kommt es zur so genannten "Eiruhe". Die eigentliche Tragzeit beträgt also nur 6 Monate. Im Mai oder Juni werden 1 bis 2 Kitze geboren. Sie haben die Augen offen und werden 2 bis 3 Monate gesäugt. Die Jungtiere verlieren ihre weiße Fleckung bis zum Herbst. Ihre Selbstständigkeit erlangen sie Ende des ersten Lebensjahres. Im zweiten Lebensjahr sind sie geschlechtsreif.

Auch wenn sie noch so scheu sind, so wagen sie sich doch teils bis an die Höfe heran. Dabei lassen sie nie ihre Umgebung aus den Augen und flüchten bei der geringsten Störung.