Ringelnatter (Natrix natrix)
Bei der Ringelnatter handelt es sich um eine völlig ungefährliche und ungiftige Schlange. Mit einer Länge von 150 cm (bis zu 200 cm) ist sie unsere größte heimische Schlange. Bundesweit wird sie in der “Roten Liste” als gefährdet eingestuft, in Nordrhein-Westfalen sogar als stark gefährdet.
Von der Grundfarbe her ist sie grau bis schwarz. Auffallend sind die gelben Nackenflecken. Man spricht auch von den Mondflecken.
Von März bis Oktober ist sie vor allem am Wasser anzutreffen. Die Ringelnatter gilt sogar als hervorragende Schwimmerin.
Bei Gefahr versucht sie zu fliehen. Manchmal stellt sie sich auch tot. Wird sie in die Enge getrieben zischt und züngelt sie. Außerdem sondert ein Sekret ab, das übel riecht.


Die Schlange ernährt sich von Tieren, die sie am und im Wasser findet. Dazu gehören Frösche , Kröten Fische, Molche und Wasserinsekten. Die jeweilige Beute wird lebend heruntergeschluckt.
Das Weibchen legt zwischen Juni und September 10 bis 30 weichschalige, weiße Eier in Moos, Kompost- oder Falllaubhaufen ab. Die Jungen schlüpfen nach 4 bis 8 Wochen. Dann sind sie etwa 15 bis 20 cm groß und sofort selbstständig.
Den Winter verbringt das Reptil übrigens unter Steinen oder in Felsspalten. Auch Komposthaufen müssen manchmal herhalten.

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