Steinmarder (Martes foina)

Mit 40 bis 50 cm wird der Steinmarder etwa so groß wie eine Hauskatze. Sein Fell ist graubraun, mit einem weißen Kehlfleck.
Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und im Wald sowie in Siedlungsnähe zu finden. Dieser Marder hatte sich unter dem Dach unseres Schuppens häuslich eingerichtet und war eigentlich nur nachts zu hören, da er nachtaktiv ist.
Steinmarder wagen sich an Beutetiere bis zur Größe eines Rehkitzes heran. Doch auch Ratten und Mäuse gehören zu seiner Nahrung. Auch Hühnerställe werden von ihm nicht verschmäht.
Beim Menschen ist er wegen seiner Schäden, die er im Motorraum des Wagens anrichten kann, berüchtigt. Hier hat er es auf Kabel und Leitungen der geparkten Fahrzeuge abgesehen.

Nach einer Tragzeit von 2 bis 9 Monaten, die Dauer hängt von der Paarungszeit ab, wirft das Weibchen 3 bis 5 nackte, blinde Junge. Nach gut fünf Wochen öffnen sich die Augen. Sechs bis acht Wochen nach der geburt endet die Säugezeit. Mit 3 Monaten werden die Jungen selbstständig.