Die Stockente (Anas platyrhynchos)

Die Stockente ist die am häufigsten vorkommende Ente an der Wuppertalsperre. Überhaupt ist sie die häufigste und größte Gründelente, d.h. sie sucht ihr Futter unter Wasser. Dazu gehören Wasser- und Landpflanzen, sowie Insekten und deren Larven, kleine Krebse und Schnecken. Aber auch Brot und Abfälle verschmäht sie nicht.
Im Brutkleid putzt sich das Männchen heraus: Der Körper ist grau und besitzt eine helle Unterseite. Der Kopf ist grün und am Hals trägt die Ente einen weißen Halsring. Die Brust dagegen ist dunkelbraun. Die beiden mittleren, blaugrün schimmernden, schwarzen Schwanzfedern sind aufgerollt. Der blaue Flügelspiegel ist vorne und hinten schwarzweiß eingefasst. Im Ruhekleid ist das Männchen bräunlich mit dunkler Streifenfleckung gefärbt. So sieht im übrigen das Weibchen das ganze Jahr über aus.
Die Stockente ist die Stammmutter der Hausente.
Im Gegensatz zu den Gänsen gehen Stockenten eine Saisonehe ein. Sie nisten am Boden oder auf Bäumen in unterschiedlicher Entfernung zum Wasser. Das Weibchen brütet 25-30 Tage. Die Küken führt sie anschließend 50-60 Tage.

Eine Stockentenmutter mit ihren 10 Jungen. Die Aufnahme entstand an der Staumauer der Wuppervorsperre im Juni 2004.