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Bei dieser Variante der Erklärung führt Michael Tettinger nicht näher genannte diverse Internetseiten als Quelle an. Demnach soll es in Wuppertal ein Gefängnis gegeben haben, dessen Todestakt nur über eine Brücke erreichbar - auf der anderen Seite der Wupper lag. Wurde ein Verurteilter zur Hinrichtung geführt, musste er zuerst "über die Wupper gehen“. Michael Tettinger hält diese Erklärung für möglich. Er wendet aber ein, dass die Stadt Wuppertal - wie oben schon beschrieben – erst 1929 gegründet wurde. Also könne es sich daher auch um ein Gefängnis der ehemals eigenständigen Städte Elberfeld, Barmen, Vohwinkel, Ronsdorf oder Cronenberg handeln, auch die Ortschaft Beyenburg liegt an der Wupper. Ein potentieller Kandidat zur Erhärtung der These könnte ein Gefängnis in Elberfeld sein. Laut Michael Tettinger wurde dieses erst vor ein paar Jahren – so um das Jahr 1998 – abgerissen. er bittet dabei gleichzeitig Leser seines Artikels um Mithilfe. Die Datenbank von Peter Udem erwähnt fragmentarisch auch den Begriff „KZ Kemna“, leider jedoch ohne erkennbaren Zusammenhang oder einem konkreten Anlass für die Nennung. Dieses ehemalige Konzentrationslager liegt aber direkt an der Wupper zwischen den Wuppertaler Ortsteilen Laaken und Beyenburg. Auf der Internetseite www.ns-gedenkstaetten.de wird auf einer Unterseite die Geschichte des Lagers erzählt, heute steht in der Nähe eine Gedenkstätte. Auf der Internetseite www.i-modeseiten.de/9.htm wird eine Analogie mit der Seufzerbrücke in Venedig gezogen. Die Seufzerbrücke verbindet dabei den Dogenpalast mit den Bleikammern. Im Dogenpalast wurde in früheren Zeiten Recht gesprochen, die Verurteilten wurden über diese Brücke in ihr Gefängnis gebracht. Hierbei konnten sie zum letzten Mal einen Blick auf die Lagune werfen.
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